Was war, was wird… im Mai: Bürgerforscher. Foldit. Blau. SIGINT.

elrep_scr
Mittwoch, 9. Mai 2012
TV (Mi auf Do, ZDFinfo, 00.30 Uhr & 04.00 Uhr ) & Web (ElRep)

Das famose Magazin “Elektrischer Reporter” (”Feinster Bewegtbildjournalismus seit 2008!”) mit einem Beitrag von mir über Bürgerforscher.

********************************************************

foldit_scr
Montag, 21. Mai 2012
WDR 5, Leonardo, 16.05-17.00 Uhr

Mit meinem Schwerpunkt-Feature zu “Crowdsourcing Science”, Gamification und “Foldit”: Daddeln und dabei Gutes tun - Wie Computerspieler der Wissenschaft helfen.

********************************************************

12farben
Außerdem …

mache ich diesen Monat BLAU - kohlefaserleichtlilaBLAU … Band Nr 5 der Reihe “12 Farben” (ersch. vorauss. im Spätsommer).

********************************************************

sigint2012_logo
& bereite weiter die SIGINT-Konferenz vor:

Drei Tage Spaß am Gerät im Kölner Mediapark!
Don’t miss & meet me there!

SIGINT 2012 Call for Papers

sigint2012_head

SIGINT 2012

Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai 2012
KOMED, Im Mediapark, Köln, Deutschland

Beitragsaufruf (ausführl. Version mit Infos zur Beitragseinreichung)
Call for Participation (engl)

Wichtige Daten:
Einreichungsschluss für Beiträge: 25. März 2012
Benachrichtigung der Vortragenden: bis 18. April 2012
Fahrplan fertig gestellt: bis 1. Mai 2012

sigint2012_plakatSIGINT:

- in der Welt der Geheimdienste Bezeichnung für Informationsgewinnung durch das Mithören von Signalen (signal intelligence)
- wird von Unix-Geeks als Kurzform von “signal interrupt” verstanden.
Zur Anschauung: grep SIGINT /usr/include/asm/signal-generic.h

Die Konferenz verortet sich bewußt zwischen diesen beiden Bedeutungspolen: im Mittelpunkt stehen die bedeutsamen Signale im Strom der Information und deren Relevanz im jeweiligen Kontext.
Wie lassen sich die wertvollen Informationen aus dem chaotischen Rauschen generieren und erkennen?

SIGINT - Beitragsaufruf / Call for Participation:

Mit der SIGINT schaffen wir, durch Vorträge, Keynotes und Performances, eine Plattform zum gemeinsamen Feststellen und Reflektieren derartiger Signale. Diskussionen und Workshops bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit sich aktiv einzubringen.

Die SIGINT sucht danach, den Widerspruch zwischen dem Kleinen und dem Großen, dem Chaotischen und der Strukur, dem einzelnen und der Masse zu überwinden. Wir wollen die Baupläne der Zukunft entwerfen und Systeme bauen, die besser funktionieren als die alten, starren Gebilde des letzten Jahrtausends, und dabei den Blick für Systeme als Ganzes nie verlieren.

Als Veranstaltung des CCC pflegen wir weiterhin die Tradition des kreativen Technikumgangs und des sozialverträglichen Hacksports. Nur durch unabhängige und ergebnisoffene Zerforschung können Pfadabhängigkeiten und Algorithmen von technischen Systemen und der Gesellschaftsformen einer kritischen Revision unterzogen werden. Für uns ist das Ausdruck einer persönlichen, digitalen Selbstverteidigung, die schließlich in einem Hacktivismus für Menschenrechte münden muss.

Wie in den letzten Jahren wollen wir mit der Veranstaltung aktiv in die deutschsprachige und europäische Diskussion eingreifen, dabei sind uns folgende Themen besonders wichtig:

* Ansätze zu einem zeitgemäßen, politischen Handeln
o Demokratie 2.1
o Repression
* Systeme
o purpose and effect
o Ethik und Informationstechnik
o Hackerethik 3.0
o inherently absent security
o Entropie und Ordnung
* Konflikte zwischen Individuum und Masse
o soziale Netzwerke
o öffentlicher und privater Raum
* Wahrnehmung
o augmented Reality
o social hacking
* alternative worlds
o hackerspaces
o communities
o deep web
* Baupläne
o Programmiersprachen und Paradigmen
o Entwürfe für eine neue Welt
o Technologien, Trends
o Bildung, Zertifizierung oder Autodidakten

Über Einreichungen von Vorträgen, Performances oder etwas völlig anderem, das in losem Zusammenhang mit den Themen steht, freuen wir uns. Dabei müssen wir allerdings auch eine Auswahl vornehmen. Überrascht uns!

“Postpoetry” meets “Tentakel”, 26.2., Bielefeld

autoren_bielefeld

Die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry sind auf Lesereise. Zusammen mit zwei ostwestfälischen AutorInnen lesen sie am 26. Februar 2012, 17 Uhr in der Bürgerwache am Siegfriedplatz.

Es lesen: Eva Freyschmidt, Horst Leiwig, Elke Engelhardt und Marius Hulpe.

Für die musikalischen Akzente sorgt der Percussionist Ugur Polat aus Bielefeld.

Moderiert wird die Veranstaltung von Nika Bertram, Autorin, Journalistin und Projektmitarbeiterin von postpoetry und Ralf Burnicki, Autor, Mitbegründer und Redakteur der Literaturzeitschrift Tentakel.

Ort: Bielefeld, Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstr. 16
Datum: 26. Februar 2012
Beginn: 17.00 Uhr (Achtung! Anfangszeit anders als noch auf den Postkarten angegeben)

Karten gibt es im Vorverkauf für sieben Euro (ermäßigt fünf Euro) im Büro der Bürgerwache montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr (tel. Vorbestellung: 0521132737) oder im Antiquariat an der Arndtstraße.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: postpoetry.litweb.de

************************************

Postpoetry-Autor/innen:

Eva Freyschmidt
Die Gedichte von Eva Freyschmidt, Jg. 1995, erreichten zwar nur die Endrunde des Wettbewerbs, sie überzeugten die Jury und Veranstalter jedoch so sehr, dass sie ebenfalls eine Einladung zur Lesereise erhielt. Die Gymnasiastin aus Düren bereitet sich zur Zeit auf ihr Abitur vor und plant ein Studium in Frankreich - einem Land, das sie fast ebenso liebt wie Bücher und Geschichten.

Marius Hulpe
Marius Hulpe, geboren 1982 in Soest, studierte Kulturwissenschaften in Berlin, Leipzig, Zürich und Hildesheim. Seit 2002 erschienen seine Gedichte, Essays und Prosa in Zeitungen, Magazinen und im WDR-Radio. Er arbeitete als Redakteur der Lite­ratur­zeit­schrift Am Erker und des Lifestyle-Magazins lit.07, zudem als Regieassistent; als Herausgeber verantwortete er die Bücher “Landpartie 2008″, “Privataufnahme. Junge deutschsprachige Lyrik” und frisch an Weihnachten erschienen “Raumgewinn”. 2008 erschien sein erster Gedichtband wiederbelebung der lämmer im Ammann Verlag, für den er u.a. mit dem LCB-Stipendium des Berliner Senats, dem Literaturförderpreis des Landes Nordrhein-West­falen und dem Arbeits­stipendium des Landes Nieder­sachsen ausge­zeichnet wurde. Er lebt in Soest und Dortmund.

“Tentakel”-Autor/innen:

Horst Leiwig
Geboren 1938 in Bottrop. Lehre als Schriftsetzer in Bünde und Herford. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Offizinen und als Metteur 1962 Besuch der Maschinensetzerschule in Offenbach. Danach zehnjährige Tätigkeit als Linotype-Maschinensetzer in einer Bielefelder Großdruckerei. 1972 Handwerksmeister sowie Ausbildungsmeister. Anschließend als Korrektor beschäftigt sowie kurzfristig in der Arbeitsvorbereitung. Wechsel in den öffentlichen Dienst, zur Polizei, wo er zunächst Posten- und Streifendienst versah, um dann für ein Jahr zur Kriminalpolizei zu gehen (Diebstahlskommissariat). Danach zehn Jahre Bezirks- und Ermittlungsbeamter, Wechsel ins Kriminalkommissariat, Schwerpunkt Gewaltkriminalität. Jetzt Polizeioberkommissar a. D.
Im Jahr 1983 veröffentlichte er in Österreich den Lyrikband “Zum Fluge bereit” sowie 2009 bei BoD die Kurzgeschichten-Sammlung “Schneetreiben”. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien. Verheiratet, 2 Söhne und 3 Enkelkinder.

Elke Engelhardt
Geboren 1966 in Verl, lebt in Bielefeld. Schreibt Lyrik und Prosa. Veröffentlichungen im Jahrbuch der Lyrik 2011, in Anthologien und Literaturzeitschriften (z.B. macondo, Manuskripte, lauter niemand, Dichtungsring, Dreischneuß, entwürfe, Zeichen und Wunder, Krautgarten und natürlich Tentakel).
Mitglied der Bielefelder Autorengruppe, die unlängst das Buch „Flüsse ausgraben- Literarisches Treibgut aus Bielefeld beim tpk Verlag herausgegeben hat.
Förderpreis für die Geschichte Von gläsernen Särgen und tiefen Brunnen beim Wettbewerb „Erzähl doch keine Märchen, oder Verteidigt jemand Hans im Glück“
(2010,, DuMont Buchverlag Köln, ISBN 978-3-8321-9630-1)
Vierter Platz der Ausschreibung „Blaues Blatt“ des Internetportals „Blauer Salon“ mit der Kurzgeschichte Regen, 2007
Autorenbuch bei Fixpoetry

************************************

Zum Projekt “Postpoetry”:

Von Januar bis März 2012 sind die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry auf Lesereise in ganz Nordrhein-Westfalen. Jeweils ein bereits bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor (16-21 Jahre) bei den Veranstaltungen auf. Am 26. Februar ist das Projekt zu Gast in der Bürgerwache Bielefeld.
Weitere Stationen der Postpoetry-Tournee sind: Köln, Bonn, Rosendahl, Düsseldorf, Dorsten und Dortmund.

Postpoetry startete als Lyrik-Wettbewerb für Nachwuchsautoren im vergangenen Jahr erstmals im Rheinland. Nun freut sich das Postpoetry-Team (Monika Littau, Nika Bertram und Dietmar Damwerth), dass postpoetry beim zweiten Durchlauf in ganz Nordrhein-Westfalen stattfindet. Am Konzept wurde weiter gefeilt und der Gedanke der Zusammenarbeit von Jung und Alt vertieft. Zehn künstlerisch gestaltete Preisträger-Postkarten in einer stattlichen Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren warten in den beteiligten Bibliotheken und Literatureinrichtungen auf die kostenlose Mitnahme durch ihre Besucher und sollen auf dem Postweg weitere Leserinnen und Leser für die Lyrik gewinnen.

Zum Literaturmagazin „Tentakel“ - Literatur in und aus Ostwestfalen-Lippe (OWL):

Das Literaturmagazin TENTAKEL ist das einzige Literatur-Printmagazin für OWL, es wurde 2007 von regionalen SchriftstellerInnen in die Wege geleitet und hat den Anspruch, die Vielfalt der Literatur in OWL zu präsentieren. Das Magazin veröffentlicht Prosa, Gedichte, Übersetzungen und Literaturessays/Reflexionen zu Literatur und Literaturbetrieb (nur) von AutorInnen aus OWL.

Das Magazin erscheint seit 2008 mit 3 Ausgaben pro Jahr, mehr als 120 Autoren und Autorinnen sind bislang in dem Magazin vertreten, zudem haben viele regionale KünstlerInnen die Ausgaben mit Grafiken und Bildern unterstützt.

Postpoetry im Heine-Institut, Düsseldorf, 10. Februar 2012, 19.30 Uhr, mit Christoph Wenzel, Anna-Kirstine Linke und Apolonia Gottwald

lesung_hhi_autorenfoto

Am 10. Februar ist das Projekt Postpoetry mit gleich drei Preisträgern - Christoph Wenzel, Anna-Kirstine Linke und Apolonia Gottwald - zu Gast im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf.
Bisherige Stationen der Postpoetry-Tournee waren Köln, Bonn und Rosendahl; folgen (nach Düsseldorf) werden noch Bielefeld, Dorsten und Dortmund.

Ort: Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14, 40213 Düsseldorf
Datum: 10. Februar 2012, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei!

Apolonia Gottwald, Jg. 1993, Preisträgerin in der Kategorie „Nachwuchs NRW“, wurde ausgezeichnet für ihr Gedicht mit dem Titel „Fernsehen.“ Sie hat schon als Schülerin ihr Mathematik-Studium begonnen und schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, die u.a. in den Anthologien zum 2. und 3. Kempener Literaturwettbewerb veröffentlicht wurden.

Anna-Kirstine Linke, geb. 1992 in Braunschweig, gehört ebenfalls zu den Preisträgern der Kategorie „Nachwuchs NRW.“ Ausgezeichnet wurde sie für ihr Gedicht „Ziehen Sie etwas an den Haaren herbei.“ Sie lebt und arbeitet z. Zt. in Essen und Norwegen, wo sie ein Freiwilliges Soziales Jahr verbringt. Sie singt, tanzt, spielt Cello und hat in Anthologien veröffentlicht und u.a. den 1. Publikumspreis des Berliner Schreibwerks 2011 gewonnen.

Christoph Wenzel, der Preisträger des Hauptpreises in der Kategorie „Lyriker NRW“, wurde 1979 in Hamm geboren und arbeitet als Autor in Aachen. Er ist Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift [SIC] und gemeinsam mit Daniel Ketteler Verleger des [SIC] - Literaturverlags. 2005 erschien sein Lyrikdebüt “zeit aus der karte” (Rimbaud Verlag), 2010 erschien der Band “tagebrüche” im Yedermann Verlag. Für seine Gedichte erhielt er verschiedene literarische Auszeichnungen, so z.B. Stipendien des Landes NRW und der Kunststiftung NRW.

Neben der Lesung ihrer Gedichte wird das „Autorentrio“ über den Entstehungsprozess seiner Texte, Hintergründe und Kontexte sprechen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Nika Bertram, Autorin, Journalistin und Projektmitarbeiterin von Postpoetry.

Von Januar bis März 2012 sind die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry auf Lesereise in ganz Nordrhein-Westfalen. Jeweils ein bereits bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor (16-21 Jahre) bei den Veranstaltungen auf.

Postpoetry startete als Lyrik-Wettbewerb für Nachwuchsautoren im vergangenen Jahr erstmals im Rheinland. Nun freut sich das Postpoetry-Team (Monika Littau, Nika Bertram und Dietmar Damwerth), dass postpoetry beim zweiten Durchlauf in ganz Nordrhein-Westfalen stattfindet. Am Konzept wurde weiter gefeilt und der Gedanke der Zusammenarbeit von Jung und Alt vertieft. Zehn künstlerisch gestaltete Preisträger-Postkarten in einer stattlichen Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren warten in den beteiligten Bibliotheken und Literatureinrichtungen auf die kostenlose Mitnahme durch ihre Besucher und sollen auf dem Postweg weitere Leserinnen und Leser für die Lyrik gewinnen.

Getragen wird postpoetry von der Gesellschaft für Literatur NRW e.V. in Kooperation mit dem Verein Aura09 (www.aura09.de). Wichtigster Unterstützer des Projektes ist, neben vielen Kommunen und Einrichtungen das Land Nordrhein-Westfalen.

“Postpoetry”, 31.01., Rosendahl, mit Thorsten Krämer und Vivia Ochmann

handzettel_vorn_final2Am 31. Januar 2012, 20.00 Uhr, sind im Forum der Sebastian-Grundschule Osterwick in Rosendahl die Nachwuchsautorin Vivia Ochmann (Jg. 1994) aus Hamm und der Kölner Schriftsteller Thorsten Krämer zu Gast.

Ort: Forum der Sebastian-Grundschule Osterwick, Droste-Hülshoff-Weg 20, 48720 Rosendahl

Datum: 31.01.2012, Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 9 / 7 € - Vorverkauf von Eintrittskarten im Bürgerbüro T [02547] 77-130 (nur noch wenige Karten verfügbar!)

Beide Autoren erreichten die Endrunde des Wettbewerbs und überzeugten die Jury und die Veranstalter so sehr, dass sie ebenfalls eine Einladung zur Lesereise erhielten.

Vivia Ochmann gehörte zu den Nominierten in der Kategorie „Nachwuchs NRW“ und bereitet sich nach einem Auslandsjahr in Amerika auf ihr Abitur vor, spielt Klavier, Geige und Gitarre und schreibt bereits an ihrem zweiten Buch.

Nominiert in der Kategorie „Lyriker NRW“ war der Kölner Autor und Schriftsteller Thorsten Krämer (Jg. 1971). Er lebt seit 1991 in Köln und hat bisher fünf Einzeltitel veröffentlicht, darunter den Roman „Neue Musik aus Japan“ (Kiepenheuer & Witsch). Zuletzt erschien im Sommer 2010 „Der graue Cardigan.“ Neben Arbeiten für den Rundfunk (Hörspiel, Feature, Bericht) textet er seit 2006 Offtexte für das Fernsehen, z.B. für „Das Perfekte Dinner,“ und macht seit 2010 eine Ausbildung zum Gestalttherapeuten. Für seine literarische Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, u.a. den Förderpreis Literatur des Landes NRW sowie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln. Seit Januar 2012 erscheint im Rahmen des Projektes „krämer’s monthly“ jeden Monat ein kleiner Band mit neuen Texten - Prosa, Lyrik, Essay.

Neben der Lesung ihrer Gedichte wird das „Autorentandem“ über den Entstehungsprozess seiner Texte, Hintergründe und Kontexte sprechen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Nika Bertram, Autorin, Journalistin und Projektmitarbeiterin von postpoetry.

Von Januar bis März 2012 sind die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry auf Lesereise in ganz Nordrhein-Westfalen. Jeweils ein bereits bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor (16-21 Jahre) bei den Veranstaltungen auf. Am 31. Januar ist das Projekt zu Gast im Forum der Sebastian-Grundschule Osterwick in Rosendahl. Weitere Stationen der Postpoetry-Tournee sind: Köln, Bonn, Düsseldorf, Bielefeld, Dorsten und Dortmund.

Postpoetry startete als Lyrik-Wettbewerb für Nachwuchsautoren im vergangenen Jahr erstmals im Rheinland. Nun freut sich das Postpoetry-Team (Monika Littau, Nika Bertram und Dietmar Damwerth), dass postpoetry beim zweiten Durchlauf in ganz Nordrhein-Westfalen stattfindet. Am Konzept wurde weiter gefeilt und der Gedanke der Zusammenarbeit von Jung und Alt vertieft. Zehn künstlerisch gestaltete Preisträgerpostkarten in einer stattlichen Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren warten in den beteiligten Bibliotheken und Literatureinrichtungen auf die kostenlose Mitnahme durch ihre Besucher und sollen auf dem Postweg weitere Leserinnen und Leser für die Lyrik gewinnen.

Getragen wird postpoetry von der GfL NRW e.V. in Kooperation mit dem Verein Aura09 (www.aura09.de). Wichtigster Unterstützer des Projektes ist, neben vielen Kommunen und Einrichtungen das Land Nordrhein-Westfalen.

Projektwebsite: http://postpoetry.litweb.de

“Zero Robotics” - Schüler lernen schwerelos

img_6906Gestern lief auf “Leonardo” (WDR5) mein Beitrag über den “ZERO Robotics/SPHERES”-Wettbewerb, für den ich zur ESA/ESTEC in die Niederlande reisen durfte. Hier die Ankündigung von der WDR-Website:

Schüler steuern “Kugelroboter” auf der Internationalen Raumstation:
Der Zero-Robotics-Wettbewerb ist entschieden

Mit fernsteuerbaren Raumsonden Asteroiden nach Rohstoffen absuchen und diese einsammeln - nur eine Zukunftsvision – aber der Hintergrund für ein ganz reales Projekt mit bereits existierenden Kugelrobotern auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Wettbewerb „ZERO-Robotics/SPHERES“ konnten Schüler das Verhalten dieser „Kugeln“ steuern. Im Finale wurde, als besonderes Highlight, der Computer-Code der besten Teams hoch zur Raumstation gesendet und dort unter Realbedingungen getestet. In die Endrunde hatten es sogar fünf deutsche Teams geschafft. Nika Bertram hat die Finalisten begleitet.

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/25.01.2012-16.05/b/schueler-steuern-kugelroboter-auf-der-internationalen-raumstation.html

2. Postpoetry-Preisträger-Lesung, Bonn, 23.1.

handzettel_vorn_final2Am 23. Januar, 11.45 Uhr, sind in der Stadtteil- und Gesamtbibliothek Bonn Beuel-Ost die Nachwuchsautorin Lea Beiermann (Jg. 1992) aus Düsseldorf und die Kölner Schriftstellerin Marie T. Martin zu Gast.

Ort: Stadtteil- und Gesamtbibliothek Bonn Beuel-Ost, Siegburger Str. 321, 53229 Bonn.
Beginn: 11.45 Uhr

Lea Beiermann wurde für ihr Gedicht „es wird kalt“ in der Kategorie „Nachwuchs NRW“ ausgezeichnet. Sie stammt aus Düsseldorf und studiert seit Herbst 2011 in Bonn an der Friedrich-Wilhelms-Universität Anglistik und Germanistik.

„Und überall können wir singen“ lautet der Titel des prämierten Gedichts der aus Freiburg stammenden Schriftstellerin Marie T. Martin (Jg. 1982), Preisträgerin in der Kategorie „Lyriker NRW“. Marie T. Martin studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt heute als Schriftstellerin in Köln. Zuletzt erschienen von ihr folgende Titel: Vier Wände. Prosa. (2011), Luftpost. Erzählungen (Poetenladen Verlag, 2011). 2012 erscheint der Lyrikband Wisperzimmer ebenfalls im Leipziger Poetenladen-Verlag. Marie T. Martin wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet:
2008 mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, 2009 war sie in der Endrunde zum renommierten Leonce-und-Lena-Preis, 2010 erhielt sie das Galata-Stipendium der Stadt Köln in Istanbul sowie ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. Gerade hat sie ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben (Rhein-Landpfalz) angetreten.

Neben der Lesung ihrer Gedichte wird das „Autorentandem“ über den Entstehungsprozess seiner Texte, Hintergründe und Kontexte sprechen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Monika Littau, Autorin, Initiatorin von postpoetry und Vorsitzende der Gesellschaft für Literatur in NRW (Gfl).

Von Januar bis März 2012 sind die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry auf Lesereise in ganz Nordrhein-Westfalen. Jeweils ein bereits bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor (16-21 Jahre) bei den Veranstaltungen auf. Weitere Stationen der Postpoetry-Tournee sind: Köln, Rosendahl, Düsseldorf, Bielefeld, Dorsten und Dortmund.

Postpoetry startete als Lyrik-Wettbewerb für Nachwuchsautoren im vergangenen Jahr erstmals im Rheinland. Nun freut sich das Postpoetry-Team (Monika Littau, Nika Bertram und Dietmar Damwerth), dass postpoetry beim zweiten Durchlauf in ganz Nordrhein-Westfalen stattfindet. Am Konzept wurde weiter gefeilt und der Gedanke der Zusammenarbeit von Jung und Alt vertieft. Zehn künstlerisch gestaltete Preisträgerpostkarten in einer stattlichen Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren warten in den beteiligten Bibliotheken und Literatureinrichtungen auf die kostenlose Mitnahme durch ihre Besucher und sollen auf dem Postweg weitere Leserinnen und Leser für die Lyrik gewinnen.

Getragen wird postpoetry von der GfL NRW e.V. in Kooperation mit dem Verein Aura09 (www.aura09.de). Wichtigster Unterstützer des Projektes ist, neben vielen Kommunen und Einrichtungen das Land Nordrhein-Westfalen. Die Veranstaltung in Bonn findet in Kooperation und mit der Stadtbibliothek sowie dem Literaturhaushaus Bonn statt.

Projektwebsite: http://postpoetry.litweb.de

Radio Wauland geht auf Sendung!

Mo, 19.12., WDR 3 open: pop drei, ab 23.05 (Erstsendung)
Di, 20.12., Einslive: Plan B Soundstories, ab 23.00 (Wdh.)

Radio Wauland:
Tune in, turn on and hack yourself

Von Nika Bertram

Wau Holland

Wau Holland

Werden die neuen Technologien uns befreien oder versklaven? „Wem gehören unsere Daten?“, fragte Wau Holland, bärtiger Hacker-Aktivist im Blaumann und Mitbegründer des Chaos Computer Clubs. Am 20. Dezember 2011 wäre er 60 Jahre alt geworden. Als er 2001 starb, verlor die Netzwelt einen radikalen Freigeist und Idealisten. Sein visionärer Ansatz - alle Information soll frei sein! - ist aktueller denn je. Zivilcourage fördern mit elektronischen Mitteln, die Gesellschaft hacken, das will auch der Hacker „Schockwellenreiter“. Wie bekommt das Internet endlich Herz, Mut und Verstand? Mit „Radio Wauland“ lässt er Wau Hollands O-Töne, Zitate und Geschichten wieder aufleben. Dieses „Wau-Signal“ stört jedoch das Programm der Firma DataRand. Security-Experte von Gärtner soll den Sender ausschalten.

Das Hörspiel arbeitet mit bisher unveröffentlichten O-Tönen von Wau Holland. Das Manuskript wurde mit einem Stipendium der Filmstiftung NRW gefördert.

Nika Bertram, geboren 1970, studierte Informationswissenschaften und Anglistik, ist Mitglied des Chaos Computer Clubs und lebt als Autorin in Köln. Ihr preisgekrönter Roman „Der Kahuna Modus“ erschien inklusive textbasiertem Online Rollenspiel (MUD) und Adventure Game.

Mit Jens Wawrczeck, Oliver Brod, Peter Nottmeier, Denis Moschitto u. a.

Regie: Thomas Leutzbach
Produktion: WDR 2011/ca. 53’

Redaktion: Natalie Szallies/Simon Kamphans

Das Hörspiel steht nach der Ausstrahlung befristet zum kostenlosen Download im Internet. Informationen und Download unter:

http://www.wdr.de/radio/home/downloadportal/index.phtml

Danksagungen:

Für dieses Stück danke ich vielen Freunden, Mitstreitern und allen anderen, die Wau kannten und/oder mir in der einen oder anderen Form geholfen und “Radio Wauland” unterstützt haben:

an erster Stelle der Wau-Holland-Stiftung, besonders Jens Ohlig, Winfried Motzkus und Bernd Fix, außerdem der Filmstiftung NRW, Jürgen Wieckmann, Steffen Wernéry, Vic, Peter Glaser, Rop Gonggrijp, Axel Kirch und Ingo Schwitters, Andy Müller-Maguhn, Constanze Kurz, Starbug, Frank Rieger, Erdgeist, Fefe, Werner Pieper, Daniel Kulla, Tim Pritlove und Chaosradio, ColoRadio Dresden, DJ Joyrider und den Teams der CCC-Camp-Radios “Radio Intergalaktik” (1999) und “Spacestation Five” (Hacking At Large, NL, 2001), Henriette Fiebig, Ulrich Bassenge, Ekkehard Skoruppa, Katarina Agathos, Mithu M. Sanyal, dem “Hackerhymnen-Club” des Chors “Because” (Christiane Biehl, Ute Zander, Kerstin Meier, Sabine Rosen, Regine Zywzok, Frank Maria Reifenberg, Udo Glinka und Thomas Breithaupt). Ein ganz besonderer Dank (last, but not..) geht natürlich an Sam, meine Familie, und Natalie Szallies, Simon Kamphans, Thomas Leutzbach, Andreas Westphalen, Gerd Nesgen, den SchauspielerInnen und allen Nerds und Nerdinen im CCC sowie in allen Hackerspaces auf der ganzen, weiten Welt.

A merry, merry Christmas & a happy new year!
Let’s hope it’s a good one, without any fear.

Spenden für die Wau-Holland-Stiftung:

Ein Teil meines Honorars für dieses Stück ging als Spende an die Wau-Holland-Stiftung (www.wauland.de).
Wenn Sie ebenfalls mit einer Spende die Arbeit der Stiftung unterstützen und deren Projekte im Sinne der Stiftungsziele fördern wollen -
die Kontoverbindung lautet:

Wau Holland Stiftung
Commerzbank Kassel
BLZ: 52040021
Konto: 2772812
IBAN DE57 5204 0021 0277 2812 00
BIC COBADEFF520

Because Weihnachtskonzerte 2011

  • Sonntag, 11. Dezember, 16.00 Uhr

Christuskirche (beim Stadtgarten) Köln, Herwarthstr. 7

Flyer:
because_weihnachtskonzert_2


  • Donnerstag, 15. Dezember, 20.00 Uhr

Weihnachtsmarkt am Stadtgarten Köln (Bühnenzelt)

Postpoetry.2011 - Preisträger und Preisverleihung

handzettel_vorn_final_websi